Das vollständige Tomorrowland-Line-up steht fest

<p>Ein Blick auf die Tomorrowland-Mainstage des vergangenen Jahres: Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Consciencia“.</p>
Ein Blick auf die Tomorrowland-Mainstage des vergangenen Jahres: Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Consciencia“. | Foto: Tomorrowland

Zu den bekanntesten Namen im Programm gehören unter anderem David Guetta, Martin Garrix, Armin van Buuren, Dimitri Vegas & Like Mike, Hardwell, Steve Aoki, The Chainsmokers, Tiësto, Afrojack, Fisher, Nicky Romero, Lost Frequencies, Netsky und Amelie Lens. Ein besonderer Programmpunkt ist der Auftritt von Calvin Harris. Der schottische DJ und Produzent, einer der erfolgreichsten Künstler der elektronischen Musik, feiert bei dieser Ausgabe sein Tomorrowland-Debüt. Sein bislang letzter Auftritt im Tomorrowland-Kosmos liegt mehr als ein Jahrzehnt zurück: 2013 stand er bei TomorrowWorld auf der Bühne. In Boom wird er am Sonntag des ersten Wochenendes sowie am Samstag des zweiten Wochenendes als Headliner auf der Mainstage auftreten.

Auch die Hauptbühne selbst wartet mit mehreren Debüts auf. Dazu zählen die belgische Hard-Techno-Künstlerin Novah, der deutsche DJ Marlon Hoffstadt sowie die britischen Drum-and-Bass-Größen Chase & Status. Gleichzeitig kehren zahlreiche Tomorrowland-Stammgäste zurück.

Belgische Szene

ist stark vertreten.

Stark vertreten ist auch die belgische Szene. Neben internationalen Aushängeschildern wie Dimitri Vegas & Like Mike, Amelie Lens, Lost Frequencies und Netsky stehen unter anderem Henri PFR, Amber Broos, Andromedik sowie Omdat het Kan & Average Rob auf dem Programm. Tomorrowland würdigt zudem die belgische Rave-Geschichte: Am ersten Wochenende übernimmt das legendäre Label Bonzai Records die Bühne The Rose Garden. Am zweiten Wochenende ist dort ein „Tribute to Belgium: Cherry Moon“ geplant. Ein weiterer belgischer Akzent ist das Tomorrowland-Debüt von Frank Verstraeten.

Neben den DJ-Sets setzt Tomorrowland erneut stark auf audiovisuelle Produktionen. Der brasilianische Superstar Alok bringt sein neues Konzept „Rave The World“ nach Boom. Space 92 präsentiert eine Show, die in Zusammenarbeit mit einem früheren Disney- und Pixar-Designer entstanden ist.

Eine besondere Rolle spielt erneut das Andenken an Avicii. 15 Jahre nach seinem Mainstage-Debüt ehrt Tomorrowland den 2018 verstorbenen schwedischen DJ und Produzenten mit einer eigenen „Avicii Tribute Experience“. Die immersive Installation soll Besucher durch sein musikalisches Erbe, seine kreative Vision und seine Tomorrowland-Momente führen. Gezeigt werden unter anderem bislang unveröffentlichtes Bildmaterial, persönliche Geschichten und erstmals außerhalb Stockholms Originalstücke aus Aviciis persönlicher Sammlung.

Das Festivalprogramm spannt in diesem Jahr auch einen ungewöhnlich großen Generationenbogen. Der jüngste DJ im Line-up ist Knox mit elf Jahren. Der älteste Künstler ist der 79-jährige Eko Roosevelt Louis. Er tritt am Freitag, dem 24. Juli, auf der Melodia-Bühne auf. Dort präsentiert Tomorrowland zudem am 17. Juli erstmals ein komplettes Afro-House-Line-up mit Künstlern wie Da Capo, Caiiro und Enoo Napa.

Zum Programm gehören auch mehr als 30 Stage-Hostings. Auf der Freedom Stage kehrt Symphony of Unity mit der neuen Show „Horizon“ zurück. Mehr als 50 Musiker sollen dabei bekannte Tomorrowland-Hymnen orchestral neu interpretieren.

Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Festival über den Livestream auf tomorrowland.com, über die Tomorrowland-App oder über One World Radio verfolgen. Dort werden an beiden Festivalwochenenden Sets, Interviews und Live-Schalten von den Bühnen übertragen. (red/nico)

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