Zwei neue Berufe für die duale Ausbildung in der DG

<p>Archivfoto: GrenzEcho</p>
Archivfoto: GrenzEcho

Ab dem neuen Schuljahr werden zwei neue duale Ausbildungsberufe eingeführt: die Verwaltungsfachkraft Industrie und die Verwaltungsfachkraft im Gesundheitswesen.

„Die duale Ausbildung ist kein statisches System. Sie passt sich den Anforderungen einer sich wandelnden Wirtschaft an. Mit den beiden neuen Ausbildungsgängen zeigen wir das. Dahinter steckt intensive Arbeit, insbesondere seitens des IAWM und des ZAWM, die diese Berufsbilder in enger Abstimmung mit Betrieben und Fachleuten entwickelt haben. Ich danke allen Beteiligten für diesen Einsatz“, wird Bildungsminister Jérôme Franssen (CSP) in einer Mitteilung aus seinem Kabinett zitiert.

Verwaltungsfachkraft Industrie: Die Auszubildenden erwerben Kompetenzen in der Koordination betrieblicher Abläufe sowie in den Bereichen Einkauf, Marketing und Personalwesen. Themen wie Digitalisierung, Kommunikation, Organisation und wirtschaftliches Denken gehören ebenso zum Ausbildungsinhalt wie der Umgang mit modernen digitalen Werkzeugen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Die Absolventinnen und Absolventen fungieren als Schnittstelle zwischen Produktion und Verwaltung.

Verwaltungsfachkraft im Gesundheitswesen: Die Absolventinnen und Absolventen koordinieren Verwaltungsabläufe in Einrichtungen des Gesundheitssektors, sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten und arbeiten eng mit medizinischem Fachpersonal zusammen. Mögliche Einsatzorte sind Krankenhäuser, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen. Der Theorieunterricht am ZAWM umfasst die Bereiche Kommunikation und Organisation, rechtliche Grundlagen sowie medizinische Fachterminologie.

Zugangsvoraussetzungen: Für beide Ausbildungsgänge gilt: Wer das 4. Jahr des allgemeinbildenden Sekundarunterrichts oder das 5. Jahr des berufsbildenden Unterrichts erfolgreich abgeschlossen hat, erfüllt die Voraussetzungen für den Einstieg.

Sommerschnupperwochen: Interessierte können beide Ausbildungsberufe im Rahmen der Sommerschnupperwochen 2026 unverbindlich kennenlernen. Diese finden in zwei Blöcken statt: vom 22. Juni bis 3. Juli 2026 sowie vom 17. bis 28. August 2026. Jugendliche können in dieser Zeit in einem Betrieb hospitieren und sich ein konkretes Bild vom Berufsalltag machen. Interessierte Betriebe, die noch nicht als Ausbildungsbetrieb anerkannt sind, können sich an das IAWM wenden, um die entsprechende Anerkennung zu erhalten. (red/sc)


Infos zu Schnupperwochen und Ausbildungsbetrieben unter: www.iawm.be

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