„Quo vadis? Natürliche Intelligenz stärken!“

Weiß das überhaupt noch jemand in unseren heutigen Zeiten? Ich bin hier ganz klar der Meinung: Nein. Wir stürzen uns seit Jahren blindlings ins Nirwana der Tech-Milliardäre, und keiner scheint es zu merken. Beziehungsweise: Diejenigen, die sich trauen, Kritik zu äußern, werden nicht gehört. Nun ist das Ganze auch schon im Bildungswesen angekommen, dem Ort, an dem eigentlich eine kritische und freidenkende Generation ausgebildet werden soll. Und was passiert? Die KI wird es schon richten…

Ein „Weiter so“ ist mit Sicherheit nicht die Antwort auf diese besorgniserregende Entwicklung. Seit Jahren wird in den Schulen gepredigt: immer weiter, immer höher, noch mehr Digitalisierung, um die neue Generation noch besser auf die Zukunft vorzubereiten. Und was machen wir? Wir sind momentan dabei, die Jugend mit den vermeintlichen Anforderungen der Zeit zu überladen (ein Problem, das sich auch in den PISA-Studien der vergangenen Jahre widerspiegelt). Die Erwachsenen in der Arbeitswelt kommen der Entwicklung schon nicht mehr hinterher, aber die Jugend soll es richten. Es ist höchste Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und nicht mehr alles unter dem Mantel des wirtschaftlichen Wachstums laufen zu lassen. Wir lassen uns zunehmend von der Wirtschaft vereinnahmen und zu Objekten machen. Wir glauben, noch Herr der Dinge zu sein, also handelnde Subjekte. Doch das ist ein Trugschluss: Die Wirtschaft hat uns längst zu Objekten ihres Handelns gemacht.

Mit freundlichen Grüßen

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