In den vergangenen Tagen und Wochen hatte Kohnen bei Charleroi als Topkandidat auf den Posten des Cheftrainers gegolten. „Mit ihm weiß man, was man hat“, hatte sich auch Ex-Nationalspieler Philippe Albert für den Ostbelgier ausgesprochen.
Der ehemalige Fußballer (u. a. FC Eupen und Raeren-Eynatten) arbeitet seit dem Frühjahr 2025 im Hennegau. Damals holte Rik De Mil ihn nach Charleroi. Knapp ein Jahr später rückte Kohnen zum Interimstrainer auf – nachdem zunächst De Mil und später auch dessen Nachfolger Hans Cornelis entlassen worden waren.
„Für mich stand relativ schnell fest, dass ich diese Chance ergreifen möchte“, sagte Kohnen damals im Gespräch mit dem GrenzEcho. Er erhielt den Auftrag, die Mannschaft in den Europe Play-offs zu stabilisieren und wieder erfolgreich spielen zu lassen. Aus zehn Spielen holte Charleroi unter seiner Leitung fünf Siege und zwei Unentschieden. Hinter Genk und Standard Lüttich reichte das für den dritten Platz.
Kohnen hatte den Trainerstab der AS Eupen um Florian Kohfeldt im Sommer 2023 kurz vor Saisonbeginn verlassen, um Ex-AS-Coach Edward Still nach Kortrijk zu folgen. Von dort aus ging es für den Ostbelgier über Dender – inklusive des Aufstiegs in die 1. Division – im Frühjahr 2025 weiter nach Charleroi. (mn)

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