Burg St.Vith wird wieder sichtbar

<p>Die Archäologische Ausgrabungen machen die Burg St.Vith wieder sichtbar.</p>
Die Archäologische Ausgrabungen machen die Burg St.Vith wieder sichtbar. | Archivfoto: Jan Johanns

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine Sonderausstellung im ZVS-Museum „Zwischen Venn und Schneifel“. Präsentiert werden dort Fundstücke aus mehreren archäologischen Grabungskampagnen, die zwischen 2020 und 2025 auf dem Gelände der ehemaligen Burg durchgeführt wurden. Besucher erhalten außerdem Einblicke in die Geschichte der mittelalterlichen Anlage sowie in neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Stadtgeschichte St.Viths.

DG-Kulturminister Gregor Freches unterstreicht die Bedeutung solcher Projekte für die Vermittlung regionaler Geschichte: „Kulturerbe beginnt nicht erst im Museum. Es liegt oft direkt unter unseren Füßen. Die Ausgrabungen in St.Vith zeigen eindrucksvoll, wie Geschichte wieder sichtbar und erlebbar werden kann. Die freigelegte Burg erzählt nicht nur die Geschichte St.Viths, sondern auch die Entwicklung unserer gesamten Region. Gerade solche Projekte machen deutlich, wie wichtig es ist, unser kulturelles Erbe zu erforschen, zu schützen und öffentlich zugänglich zu machen.“

Am Samstag, dem 13. Juni, werden kombinierte Führungen durch die Sonderausstellung und über das Burggelände angeboten. Die Führungen finden in deutscher Sprache um 14.15 Uhr sowie in französischer Sprache um 15.30 Uhr statt und dauern jeweils rund eine Stunde. Treffpunkt ist das ZVS-Museum, Schwarzer Weg 6, in St.Vith. Die Sonderausstellung bleibt darüber hinaus bis zum 13. September 2026 zugänglich. Anmeldungen zu den Führungen sind über das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft unter der Telefonnummer 087/78 96 48 möglich. (red/jj)

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