Trainerwechsel am Kehrweg: AS Eupen trennt sich von Bruno Pinheiro

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Bruno Pinheiro muss gehen. | Foto: belga

Das Aus des Portugiesen am Kehrweg kommt nicht überraschend: Unter der Leitung des 49-Jährigen hatte die AS Eupen in der abgelaufenen Saison die Top 6 und damit das ganz große Saisonziel verpasst.

Pinheiro übernahm die „Pandas“ zur Saison 2025/2026 und betreute die Mannschaft bei insgesamt 34 Spielen. Die Bilanz: 13 Siege, elf Unentschieden, zehn Niederlagen. In der Challenger Pro League machte das den siebten Tabellenplatz.

Neben Pinheiro trennt sich die AS Eupen auch vom kompletten Trainerstab bzw. von allen Assistenten. Zu seinem Nachfolger auf der Trainerbank machte der Verein keine Angaben. Offenbar soll der neue Cheftrainer im Laufe der kommenden Woche feststehen bzw. vorgestellt werden. Allgemein ist – auch durch die Übernahme des Klubs durch Qatar Sports Investments (QSI) – mit zahlreichen Veränderungen auf und neben dem Platz zu rechnen.

Pinheiro hatte Zukunft bereits vor dem Saisonfinlae offengelassen.

Seine eigene Zukunft hatte Pinheiro bereits vor dem Saisonfinale beim RFC Lüttich offengelassen und auf einen nahenden Abschied angespielt. „Wenn man aus der ersten portugiesischen Liga kommt, dann ist es nicht einfach, in die zweite belgische Liga zu gehen“, sagte er damals. Seine Unterschrift am Kehrweg begründete er im Laufe der Saison mehrfach mit seinem guten Verhältnis zu Aspire bzw. zu den früheren Besitzern des Klubs. „Meine Zukunft hängt nicht allein von mir ab. Ich weiß, dass ich nächste Saison irgendwo arbeiten werde – sei es in Eupen, Portugal oder Katar“, so Pinheiro.

Die Liste der ehemaligen Trainer der AS Eupen wird durch seinen Abschied immer länger: Der letzte Trainer, der länger als eine komplette Saison für den ostbelgischen Verein tätig war, ist Benat San José, der das Team u. a. in der Saison 2019/2020 betreute. Auf ihn folgten Stefan Krämer (29 Spiele), Michael Valkenis (8), Bernd Storck (14), Kristoffer Andersen (4), Edward Still (17), Florian Kohfeldt (31), Kristoffer Andersen (6), Mersad Selimbegovic (30) und Pinheiro als Chef- oder Interimstrainer. (mn)

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