Trainer von Christian Brüls verlässt Aufsteiger Beveren

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Christian Brüls (links) im Gespärch mit Marink Reedijk (rechts) | Foto: belga

Weder der Verein noch Reedijk nannten konkrete Gründe für die Trennung. In den flämischen Medien war allerdings bereits seit einigen Wochen über einen möglichen Abschied des Trainers spekuliert worden.

Reedijk war vor Beginn der Saison 2024/25 nach Beveren gekommen. Zuvor hatte er die RSCA Futures von Anderlecht in der Challenger Pro League trainiert – seine erste Station als Cheftrainer im Profifußball. Seine Ausbildung absolvierte er zuvor im Nachwuchsbereich des niederländischen Verbandes sowie bei Ajax Amsterdam und dem englischen Klub West Bromwich Albion. Später arbeitete er als Co-Trainer unter anderem bei Roeselare und dem niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim.

Beim SK Beveren hinterließ Reedijk schnell seine Handschrift. Der Verein lobt in einer Mitteilung seinen „klar erkennbaren Spielstil“, die strukturierte Arbeitsweise und die starke Teamdynamik, die er in die Mannschaft gebracht habe.

Die Entwicklung der Waesländer unter seiner Leitung konnte sich sehen lassen: Nachdem Beveren die Saison 2024/25 noch auf dem vierten Platz abgeschlossen hatte, folgte in der vergangenen Spielzeit der große Triumph. Mit Spielern wie dem aus Amel stammenden Christian Brüls, Jearl Margaritha und Torjäger Lennart Mertens gewann der Klub die Meisterschaft der Challenger Pro League – und das ohne eine einzige Niederlage. Trotz dieses historischen Erfolgs wird Reedijk den Weg in die höchste belgische Spielklasse nicht mitgehen.

Zum Abschied blickte der Niederländer vor allem auf die gemeinsame Zeit zurück: „Was wir in den vergangenen beiden Jahren erreicht haben, war eine Teamleistung. Trotz all dieser Erfolge werde ich vor allem die gemeinsamen Erinnerungen, die vielen Geschichten und die außergewöhnlichen Menschen in Erinnerung behalten, mit denen ich arbeiten durfte.“

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