Idelux: „Falsche gute Ideen“ und andere Fehler im blauen Sack

<p>Idelux Umwelt weist auf die korrekte Nutzung der PMK-Säcke hin.</p>
Idelux Umwelt weist auf die korrekte Nutzung der PMK-Säcke hin. | Foto: Idelux



Eifel

Die Interkommunale Idelux Umwelt, die für die Abfallentsorgung in den fünf Eifelgemeinden zuständig ist, lässt die PMK-Säcke im Sortierzentrum Sitel in Engis nachsortieren.

Verpackungen ineinanderstecken erschwert das Sortieren

Einer der wichtigsten Fehler, die dort festgestellt werden, ist das Ineinanderstecken von Verpackungen. „Platz sparen zu wollen, indem Joghurtbecher, Blumentöpfe oder Konservendosen ineinander gestapelt werden, ist eine falsche gute Idee“, erklärt Sitel. Die optischen Sortieranlagen können die verschiedenen Materialien nicht erkennen und trennen, wenn sie ineinander verborgen sind. Ergebnis: Diese Verpackungen werden verbrannt, statt in ihre spezifische Recyclingkette zu gelangen.

Ein zweiter häufiger Fehler ist das Vorhandensein von Papier und Karton im PMK-Sack. Zur Erinnerung: Das „K“ in PMK steht für „Getränkekartons“ (Saft-, Milchpackungen usw.) und nicht für „Karton“. Getränkekartons sind spezielle Verpackungen aus drei Materialien: Karton, Plastik und Aluminium. Gut entleert und flachgedrückt gehören sie in den PMK-Sack. Verpackungen, die zu 100 Prozent aus Karton bestehen haben dort jedoch nichts zu suchen. Gelangen sie doch dorthin, können sie nicht recycelt werden und werden über den Restabfall entsorgt.

Schließlich sind noch zwei weitere häufige Fehler zu nennen: Plastik, der keine Verpackung im eigentlichen Sinn ist, wie Eiswürfelbehälter, kleine Spielzeuge, Kleiderbügel, Trinkflaschen, Babyflaschen sowie Textilien. Auch diese Abfälle gehören nicht in die blauen PMK-Säcke.

Vor diesem Hintergrund starten Idelux, gemeinsam mit allen wallonischen Interkommunalen, die in der Copidec zusammengeschlossen sind, und mit der Unterstützung von Fost Plus, im kommenden Juni eine breite Sensibilisierungskampagne mit dem Titel „Nicht alles gehört zusammen“. Mit einem Radiospot erinnert die Kampagne mit Humor daran, dass auch im Recycling nicht jedes Duo funktioniert. Das Ziel ist klar: den Anteil an Fehlwürfen im Sortierzentrum deutlich zu senken. (red/ab)

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