Damals hatte Liam mit seinem Bruder und einem Cousin im Haus seiner Mutter ferngesehen, als er plötzlich nicht mehr auffindbar war. Aufgrund der Nähe zum Wasser wurde sofort eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Polizei, Taucher und sogar ein Hubschrauber waren im Einsatz, doch ohne Ergebnis.
Für Ermittler gilt bis heute als wahrscheinlichste Erklärung, dass der Junge ins Wasser gefallen ist. Das Gebiet, in dem mehrere Flüsse zusammenfließen, gilt als besonders schwierig – Strömungen könnten Spuren rasch verwischt haben. Dennoch wurden nie Überreste gefunden.
Der Vater des Kindes schließt diese Möglichkeit nicht aus, hält aber auch ein Verbrechen für denkbar. Immer wieder wurden im Laufe der Jahre verschiedene Spuren verfolgt, konkrete Hinweise ergaben sich jedoch nicht.
Der Fall zählt zu den ältesten ungelösten Vermisstenfällen in Belgien. Für die Familie bleibt die Ungewissheit belastend. „Nach all den Jahren wäre selbst eine traurige Gewissheit besser als gar keine Antwort“, sagt der Vater. (belga/rt)

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