Das Feuer war am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich durch starken Wind rasch ausgebreitet. Erst nach mehreren Stunden gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Seit dem Abend und auch in der Nacht waren Feuerwehrleute mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Dabei kamen unter anderem Drohnen und Wärmebildkameras zum Einsatz, um Glutnester aufzuspüren. Am Samstag bleiben weiterhin mehrere Einheiten vor Ort, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Nach ersten Einschätzungen dürfte jedoch keine militärische Aktivität eine Rolle gespielt haben. Vielmehr wird von einer natürlichen Ursache ausgegangen.
Der Brand führte zudem zu Rauch- und Geruchsbelästigungen für Anwohner. Diese waren bereits am Freitag dazu aufgerufen worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Angesichts der Trockenheit hat die Armee die Warnstufe für Brandgefahr auf dem Gelände auf Rot erhöht. Auch andere Militärgelände im Norden Belgiens stehen derzeit unter höchster Alarmstufe. (belga/rt)

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