Regierung beschließt Verbot von Aromen in Vapes

<p>Belgien verbietet ab 2028 aromatisierte E-Zigaretten, um vor allem Jugendliche besser zu schützen.</p>
Belgien verbietet ab 2028 aromatisierte E-Zigaretten, um vor allem Jugendliche besser zu schützen. | Foto: belga

Mit der Maßnahme will Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) vor allem Kinder und Jugendliche besser schützen und verhindern, dass sie durch aromatisierte Produkte zum Konsum verleitet werden.

Nach Angaben des Ministers spielen Aromen eine zentrale Rolle beim Einstieg ins Vaping. Sie machten die Produkte attraktiver und würden zugleich die gesundheitlichen Risiken verschleiern. Untersuchungen hätten zudem gezeigt, dass E-Zigaretten neben Nikotin auch schädliche Stoffe enthalten können.

Ziel der Regierung ist es, sowohl den Einstieg junger Menschen in den Konsum zu verhindern als auch bestehende Nutzer zum Aufhören zu bewegen.

Mit dem Beschluss folgt Belgien den Empfehlungen des Hohen Gesundheitsrats und orientiert sich an den Niederlanden, wo bereits ähnliche Regelungen gelten. Dort habe sich gezeigt, dass ein Verbot aromatisierter Produkte den Konsum insbesondere bei Jugendlichen verringern kann.

Der Minister kündigte zudem an, sich auch auf europäischer Ebene für strengere Vorschriften im Bereich der E-Zigaretten einzusetzen.

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