Konkret schlägt der Verband vor, Personen, die ab dem 1. Januar 2009 geboren wurden, dauerhaft vom Kauf von Zigaretten auszuschließen. „Diese Idee eines generationenbezogenen Verbots hat uns inspiriert. Wir fordern die Einführung eines ähnlichen Systems in Belgien“, erklärte Laura Nivesse.
Neben gesundheitspolitischen Überlegungen verweist Comeos auch auf die rechtliche Unsicherheit im Tabakverkauf. Hintergrund ist ein Gesetz vom März 2024, das großen Geschäften den Verkauf von Zigaretten seit April 2025 untersagt. Diese Regelung wurde jedoch später teilweise von der Verfassungsgerichtsbarkeit aufgehoben, bleibt aber noch bis Ende 2026 gültig.
Bis dahin ist die Regierung gefordert, eine neue, rechtssichere Lösung zu finden. Aus Sicht des Verbandes sollte sich ein künftiges Verbot gezielt auf junge Menschen konzentrieren und für alle Verkaufsstellen gelten – unabhängig von deren Größe.
Comeos fordert daher einen klaren und stabilen gesetzlichen Rahmen, um sowohl gesundheitspolitische Ziele zu erreichen als auch Planungssicherheit für den Handel zu gewährleisten. (belga/rt)

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