Zweiter Patient stirbt an Legionellen-Infektion

<p>Experten vermuten, dass die Infektionsquelle irgendwo im Hafen von Gent liegt. Es gibt dort viele Kühltürme und -systeme, die der ideale Nährboden für Legionellen sein können.</p>
Experten vermuten, dass die Infektionsquelle irgendwo im Hafen von Gent liegt. Es gibt dort viele Kühltürme und -systeme, die der ideale Nährboden für Legionellen sein können. | Foto: belga

Offiziell wurden im Raum Gent insgesamt 17 Patienten wegen einer Legionellen-Erkrankung im Krankenhaus behandelt Am Montag starb eine erste Person im Universitätsklinikum Gent, Mittwochabend wurde ein zweiter Todesfall gemeldet: ein Patient im Krankenhaus Sint-Lucas.

Sechs infizierte Patienten sind inzwischen zu Hause. Insgesamt sind noch neun Menschen im Krankenhaus, darunter zwei auf der Intensivstation; einer von ihnen befindet sich in einem kritischen Zustand.

Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser entwickeln und sich durch Wasserdampf oder Nebel ausbreiten. Durch das Trinken des Wassers kann man sich nicht mit den Legionellen infizieren, wohl aber durch das Einatmen infizierter Wassertropfen. Legionellen sind nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.

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