Nach Angaben des Unternehmens hatten Streikposten an mehreren Verteilzentren in der Hauptstadt ihre Position bezogen. Auch in Boussu blieb die Lage angespannt. In den übrigen Landesteilen lief die Zustellung hingegen weitgehend normal.
So wurden in der Wallonie am Montagmorgen mehr als 99 Prozent der Postrouten bedient. In Flandern verlief die Zustellung laut Unternehmenssprecherin Laura Cerrada Crespo sogar vollständig ohne Einschränkungen.
Konflikt schwelt seit Wochen
Der soziale Konflikt zieht sich bereits seit Ende März hin. Hintergrund sind geplante Änderungen bei den Arbeitszeiten. Mit diesen will sich das Post- und Logistikunternehmen stärker an die veränderten Anforderungen des Paketmarktes anpassen. Gerade diese Anpassungen sorgen jedoch für Unruhe bei den Beschäftigten. Sie befürchten Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen und fordern Klarheit über die künftige Organisation der Arbeit.
Die Unternehmensleitung hatte in der vergangenen Woche einen neuen Vorschlag vorgelegt. Daraufhin trafen sich Gewerkschaften und Direktion am Donnerstag und Freitag zu Gesprächen. Auch am Montag sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Ob und wann eine Einigung erzielt werden kann, ist derzeit noch offen. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren