Vor dem abschließenden Spieltag hatte St.Vith als Tabellendritter nur noch eine kleine Chance auf den ersten Platz. Sowohl die Ostbelgier als auch Etalle benötigten im Spitzenspiel einen Sieg, um Tabellenführer CRELEL aus Lüttich noch abzufangen. Da die Lütticher am letzten Spieltag spielfrei waren, konnten sie nur noch das Ergebnis der Konkurrenz abwarten. Für St.Vith hätte allerdings nur ein 3,5:0,5-Erfolg gereicht, um nach Mannschafts- und Brettpunkten gleichzuziehen und einen Stichkampf um den Titel zu erzwingen.
Der SK-78 trat in Bestbesetzung mit Garry Hilgers, Stefan Suderland, Nox Collas und Jean Simons an. Auch Etalle war komplett und wurde von Guy Monaville angeführt, der 1977 bei der belgischen Einzelmeisterschaft den dritten Platz belegt hatte.
Den ersten Punkt für die Gastgeber holte Garry Hilgers, der einen taktischen Fehler seines Gegners nutzte und seine Partie gewann. Stefan Suderland erhöhte an Brett zwei auf 2:0. Dabei hatte er zwischenzeitlich in schwieriger Stellung gestanden, fand aber noch eine taktische Wendung mit Mattdrohung, die ihm entscheidenden Materialgewinn und schließlich den Sieg einbrachte.
An Brett drei erreichte Nox Collas ein Remis. Der Newcomer hatte im Partieverlauf nach Angaben des Vereins durchaus Gewinnchancen. Jean Simons musste sich an Brett vier nach einer zunächst ausgeglichenen Stellung geschlagen geben.
Mit dem 2,5:1,5-Erfolg zog St.Vith in der Abschlusstabelle noch an Etalle vorbei. Für den Sprung an die Spitze reichte das Ergebnis jedoch nicht. Nach Angaben des Vereins fehlten am Ende ein Mannschaftspunkt beziehungsweise 1,5 Brettpunkte. Dennoch stellt Rang zwei für den SK-78 das beste Mannschaftsergebnis der jüngeren Vergangenheit dar. Für die kommende Saison kündigt sich damit ein neuer Anlauf auf die Meisterschaft an. (red/kupo)

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