Mit Display und KI: Bolt startet neue E-Scooter-Offensive in Brüssel

<p>Display am Lenker: Bolt modernisiert seine E-Scooter-Flotte in Brüssel.</p>
Display am Lenker: Bolt modernisiert seine E-Scooter-Flotte in Brüssel. | Foto: Bolt

Bolt gehört neben Dott zu den beiden zugelassenen Anbietern von Leih-Scootern in der Hauptstadt. Doch die Fahrzeuge stehen immer wieder in der Kritik – etwa wegen Sicherheitsbedenken oder Problemen mit falsch abgestellten Scootern. Im vergangenen Jahr wurden sie zudem im Zusammenhang mit Drogenbelästigungen erwähnt. Die Behörden haben seither verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern.

Technik soll Probleme entschärfen

Mit der neuen Generation will Bolt gezielt auf diese Kritik reagieren. „Wir erneuern nicht nur unsere Flotte, sondern bringen Technologien auf die Straße, die für mehr Sicherheit sorgen und den Städten bessere Steuerungsmöglichkeiten bieten“, erklärt Alexis Hiernaux von Bolt Benelux.

Das integrierte Display am Lenker zeigt den Nutzern die Route an und weist auf erlaubte Parkzonen hin. Auch lokale Warnhinweise – etwa bei gefährlichen Wetterbedingungen – können eingeblendet werden.

KI erkennt Fehlverhalten

Zusätzlich setzt das Unternehmen verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI). Ein Teil der bestehenden Flotte wird mit entsprechender Technologie ausgestattet, die problematisches Verhalten erkennt – etwa wenn ein Scooter auf dem Gehweg fährt.

Bleibt dieses Verhalten bestehen, greift das System ein: Der Roller wird automatisch langsamer. In bestimmten Bereichen kann die Technik sogar Fußgänger in der Nähe erkennen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. (belga/calü)

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