Brügges Torwart Argus Vanden Driessche ließ Real zu Beginn mit seinen Paraden verzweifeln, ein Hackentreffer von Jacobo Ortega (23.) brachte die Spanier aber verdient in Führung. Nach der Halbzeitpause erhöhte Brügge den Druck und kam so zurück in die Partie. Tobias Lund-Jensen (64.) bestrafte Reals Passivität und sorgte für das erste Elfmeterschießen in der Finalgeschichte des Wettbewerbs.

Dort hieß der Held auf Seiten Madrids Javier Navarro. Der Keeper parierte zwei Versuche, Diego Aguado verwandelte den entscheidenden Schuss. Mit dem zweiten Titelgewinn nach 2020, damals mit Vereinslegende Raúl als Trainer, schloss der königliche Nachwuchs zum Erzrivalen auf. Club erlebte trotz der Niederlage eine hervorragende Saison auf europäischem Parkett: In der Ligaphase wurden Monaco (1:0), Atalanta (2:0), Bayern München (3:0), FC Barcelona (2:0) und FC Arsenal (2:1) besiegt. Nur bei Sporting in Lissabon setzte es eine Niederlage (1:2). Anschließend setzte sich Club im Sechzehntelfinale erneut gegen Monaco durch (3:2). Im Achtelfinale wurde das slowakische Žilina (1:0) geschlagen, bevor im Viertelfinale ein Coup bei Atlético Madrid (4:0) gelang. (mn/belga)

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