Das System wurde vom vorherigen Regierungsteam als Pilotprojekt eingeführt, um punktuelle Engpässe an Grundschulen abzufedern. Vorbild war ein ähnliches Modell in Flandern. Zunächst kam der Pool in Brüssel und im Süden der Provinz Hennegau zum Einsatz.
Aufgrund positiver Erfahrungen wurde die Maßnahme inzwischen auf den Wallonisch-Brabant sowie die Region Namur ausgeweitet. Der Pool umfasst derzeit rund 50 Vollzeitstellen und wurde laut Verwaltung bereits mehrfach positiv bewertet.
Nun wird geprüft, das Modell auf die gesamte Fédération Wallonie-Bruxelles auszuweiten. Glatigny äußerte sich dazu im Parlament auf eine Frage des Abgeordneten Ersel Kaynak (PS).
Die mögliche Ausweitung steht im Zusammenhang mit geplanten Reformen, darunter die Einführung unbefristeter Arbeitsverträge für künftige Lehrkräfte sowie die Bildung netzübergreifender Trägerstrukturen.
Wie viele Lehrkräfte für einen flächendeckenden Pool erforderlich wären, ließ die Ministerin offen. (belga/rt)

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