Die Aktion, die am 9. März gestartet wurde, hatte das Ziel, einen Teil der Finanzierung für die neue Basis des Luftrettungszentrums sicherzustellen. Insgesamt kamen dabei beachtliche 170.987,20 Euro zusammen.
Die Gelder fließen direkt in den Bau der neuen Luftrettungsbasis.
Die Initiative entstand vor dem Hintergrund konkreter Herausforderungen: Zum einen läuft die Betriebsgenehmigung der aktuellen Basis in absehbarer Zeit aus, zum anderen steigen die Anforderungen an die Luftrettung kontinuierlich. Die Zahl der Einsätze nimmt zu, und damit wächst auch der Bedarf an einer modernen, funktionalen Infrastruktur.
Die gesammelten Mittel fließen direkt in den Ausbau der neuen CMH-Basis, die sich derzeit im Bau befindet. Geplant ist eine Einrichtung, die sowohl den komplexen Anforderungen medizinischer Notfalleinsätze als auch Umwelt- und Nachbarschaftsaspekten gerecht wird. Ziel ist es, langfristig optimale Bedingungen für schnelle und effiziente Rettungseinsätze zu schaffen. Konkret werden die Spendengelder unter anderem für die Anschaffung neuer Einsatzschränke, den Ausbau der medizinischen Lagerbereiche sowie die Erneuerung der IT-Infrastruktur verwendet. Darüber hinaus sind Investitionen in technische Anlagen vorgesehen, insbesondere im Bereich der Kerosinversorgung, die für den Betrieb des Rettungshubschraubers essenziell ist.
Die neue Basis wird über moderne Verwaltungs- und Koordinationsräume verfügen und speziell ausgestattete technische Bereiche für Wartung und Unterbringung des Hubschraubers bieten. Ein gesicherter Hangar sorgt künftig für optimalen Schutz des Luftfahrzeugs. Auch an die Arbeitsbedingungen der Teams wurde gedacht: Geplant sind Ruheräume, Besprechungsbereiche sowie vollständig ausgestattete Büro- und Aufenthaltsräume.
Obwohl das ursprünglich gesetzte Ziel von 250.000 Euro nicht vollständig erreicht wurde, bewertet das CMH das Ergebnis als großen Erfolg. Die gesammelte Summe stellt einen wichtigen Beitrag dar, um die anstehenden Veränderungen zu bewältigen und die Einsatzbereitschaft langfristig zu sichern.
Ein starkes Zeichen der Solidarität aus der Bevölkerung.
Besonders hervorgehoben wird die starke Beteiligung der Bevölkerung. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, unterstützt durch mediale Berichterstattung und Aktivitäten in sozialen Netzwerken, haben zur Umsetzung des Projekts beigetragen. Diese breite Solidarität unterstreicht die zentrale Bedeutung des CMH für die Region und zeigt, wie sehr die Luftrettung als unverzichtbarer Bestandteil der Notfallversorgung geschätzt wird.
Mit dem Abschluss der Kampagne „Hélicentre“ ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Gleichzeitig markiert er den Beginn einer neuen Phase, in der die Zukunft der Luftrettung in Bra-sur-Lienne nachhaltig gesichert werden soll, schreibt das CMH in einer Pressemitteilung. (red/arco)

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