Kampf gegen Asbest-Lungenkrebs: Siebter Wandertag „Paula Masson“ am Ostermontag

<p>Dank des Einsatzes von René Thunus (4.v.r.) konnten nach dem Wandertag „Paula Masson“ 2025 7.500 Euro an die Krebsforschung überwiesen werden.</p>
Dank des Einsatzes von René Thunus (4.v.r.) konnten nach dem Wandertag „Paula Masson“ 2025 7.500 Euro an die Krebsforschung überwiesen werden. | Archivfoto: Lothar Klinges

Als Jugendliche hatte Paula mit ihrer Schwester in einer Fabrik gearbeitet, die Asbest herstellte. Obwohl Asbest in der EU seit 1990 verboten ist, nimmt die Zahl der Erkrankungen heute wieder zu. Sie treten oft erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem krebserregenden Stoff auf. Paulas Schwester starb vor 14 Jahren mit 61 an Mesotheliom, einem bösartigen Tumor des Rippenfells infolge des Einatmens von Asbest. Durch diesen Verlust alarmiert, ließ sich Paula regelmäßig ärztlich untersuchen.

Am 10. März 2016 starb auch sie im Alter von 67 Jahren. Doch René Thunus, seine Familie und viele Freunde kämpfen weiter dafür, Asbestkranken Hoffnung zu geben. „Wir tun es im Gedenken an Paula, vor allem aber für jene, die noch heute täglich gegen diese Krankheit kämpfen.“

Vor 10 Jahren, im September 2016 nahm René Thunus und seine Familie am „Lauf für das Leben“ in Verviers teil. Das Team „Für Paula“ sammelte damals die Summe von fast 3.000 Euro zugunsten der Stiftung gegen den Krebs. So entstand die Idee, eine große Wanderung zu organisieren. Was lag da näher, als diese Benefizaktion in Paulas Heimatdorf Elsenborn durchzuführen. Nach 2018, 2019, 2022, 2023, 2024 und 2025 findet der Wandertag zugunsten der Mesoltheliome-Krebsforschung an der Universitätsklinik CHU Sart Tilman (Lüttich) auch in diesem Jahr wieder am Ostermontag statt. Im Jahr 2025 konnte René Thunus einen Scheck von 7.500 Euro an die Univeristiätsklinik (CHU) von Lüttich überreichen. Auch in diesem Jahr können er und seine Familie wieder auf die Hilfe der Wanderfreunde aus Oupeye und Weywertz und vieler weiterer Freunde zählen, um am Ostermontag, 6. April, die siebte und wohl auch letzte Auflage dieser Benefizaktion durchzuführen.

Am Kulturzentrum Herzebösch Elsenborn gibt es ab 7 Uhr (bis 14 Uhr) die Startkarten. Hier wird den Teilnehmern erklärt, wie die Strecken markiert sind. Nach einigen Kilometern gibt es die erste von mehreren Kontroll- und Verpflegungsstellen. Kaffee, kühle Getränke, belegte Brötchen und Kuchen stehen für kleines Geld bereit.

Während die einen zum Teil aus Zeit- oder Mobilitätsgründen die vier, sechs oder zwölf Kilometer-Strecken auswählen, um sich abschließend in Herzebösch am Start- und Zielort zu stärken, können die anderen Wanderer die längere anspruchsvollere Strecke von 20 Kilometer wählen. Die Vier-Kilometer-Strecke eignet sich auch für Personen mit Beeinträchtigung und für Familien mit Kinderwagen. Es werden abwechslungsreiche Wiesen- und Waldlandschaften durchstreift, wobei es stetig leicht bergab geht, was die Strecke daher auch für ältere Wanderer zumutbar macht.


Weitere Infos bei René Thunus, 0495/265 403, oder bei Joseph (Jupp) Simon, 0471/236 294, e-Mail: info@wanderfalken.be

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