Als Jugendliche hatte Paula mit ihrer Schwester in einer Fabrik gearbeitet, die Asbest herstellte. Obwohl Asbest in der EU seit 1990 verboten ist, nimmt die Zahl der Erkrankungen heute wieder zu. Sie treten oft erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem krebserregenden Stoff auf. Paulas Schwester starb vor 14 Jahren mit 61 an Mesotheliom, einem bösartigen Tumor des Rippenfells infolge des Einatmens von Asbest. Durch diesen Verlust alarmiert, ließ sich Paula regelmäßig ärztlich untersuchen.
Am 10. März 2016 starb auch sie im Alter von 67 Jahren. Doch René Thunus, seine Familie und viele Freunde kämpfen weiter dafür, Asbestkranken Hoffnung zu geben. „Wir tun es im Gedenken an Paula, vor allem aber für jene, die noch heute täglich gegen diese Krankheit kämpfen.“
Am Kulturzentrum Herzebösch Elsenborn gibt es ab 7 Uhr (bis 14 Uhr) die Startkarten. Hier wird den Teilnehmern erklärt, wie die Strecken markiert sind. Nach einigen Kilometern gibt es die erste von mehreren Kontroll- und Verpflegungsstellen. Kaffee, kühle Getränke, belegte Brötchen und Kuchen stehen für kleines Geld bereit.
Während die einen zum Teil aus Zeit- oder Mobilitätsgründen die vier, sechs oder zwölf Kilometer-Strecken auswählen, um sich abschließend in Herzebösch am Start- und Zielort zu stärken, können die anderen Wanderer die längere anspruchsvollere Strecke von 20 Kilometer wählen. Die Vier-Kilometer-Strecke eignet sich auch für Personen mit Beeinträchtigung und für Familien mit Kinderwagen. Es werden abwechslungsreiche Wiesen- und Waldlandschaften durchstreift, wobei es stetig leicht bergab geht, was die Strecke daher auch für ältere Wanderer zumutbar macht.

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