Die Ausgangslage ist dabei alles andere als ideal. Mit Romelu Lukaku, Thibaut Courtois und Leandro Trossard fehlen gleich mehrere Stammkräfte verletzungsbedingt. Kapitän Youri Tielemans ist hingegen nach seiner Verletzung gerade erst wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Die Situation bietet Garcia aber auch Chancen: „Solche Spiele gegen außereuropäische Teams wie die USA und Mexiko sind für uns wichtig“, sagte er. „Normalerweise wird jeder – oder zumindest fast jeder – in einem der beiden Spiele zum Einsatz kommen.“ Möglich macht das auch eine spezielle Absprache mit dem US-Verband: Beide Teams dürfen insgesamt elf Wechsel bei drei Wechselphasen vornehmen.
Für den Nationaltrainer geht es nicht nur um Ergebnisse, sondern auch um Erkenntnisse. Zweieinhalb Monate vor dem WM-Start (11.06 bis 19.07.2026) könnten noch taktische Varianten getestet werden. So gilt es als denkbar, dass Garcia eine Dreierabwehr ausprobiert – nachdem die Viererkette in der Qualifikation nicht immer überzeugte. Im Tor sollen sich Senne Lammens und Matz Sels die Einsatzzeit teilen und jeweils eine Partie bestreiten.
Die Begegnung hat zudem eine historische Note. Es ist das siebte Duell zwischen Belgien und den USA. Die Amerikaner konnten bislang nur einmal gewinnen – ausgerechnet beim ersten WM-Spiel der Geschichte im Jahr 1930, als sie die Belgier in Montevideo mit 3:0 besiegten. Das bislang letzte Aufeinandertreffen liegt ebenfalls schon zwölf Jahre zurück: Im Achtelfinale der WM 2014 in Brasilien setzte sich Belgien nach Verlängerung mit 2:1 durch.
Nach dem Spiel gegen die USA treffen die Roten Teufel am Mittwoch in Chicago noch auf Mexiko (03.00 belgischer Zeit) – die zweite und letzte Standortbestimmung vor der Weltmeisterschaft. (calü)

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