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Wer hat die Nase bei Mercedes vorne?
George Russell dominierte den Auftakt in Australien, in China feierte Kimi Antonelli seinen ersten Sieg in der Königsklasse des Motorsports: In den ersten Rennen des Jahres spielten die überlegenen Mercedes mit der Konkurrenz. Aktuell können sich die Silberpfeile wohl nur selbst schlagen - und darin liegt die Gefahr. Beide wissen, wie groß die Chance auf den WM-Titel ist, umso wichtiger ist es deshalb, früh die Oberhand zu haben. Einen echten Schlagabtausch auf der Strecke gab es bislang noch nicht, spätestens dann könnten die Ellenbogen zum Einsatz kommen.
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Was machen die Verfolger?
Ferrari ist nach den ersten Rennen die klare Nummer zwei, Charles Leclerc und Lewis Hamilton fühlen sich pudelwohl in den rot-weißen Boliden. Auch die technisch anspruchsvolle Strecke in Suzuka mit ihren vielen schnellen Kurven sollte dem Team aus Maranello liegen. Die Scuderia will weiter auf der Erfolgswelle schwimmen - und Mercedes dabei nicht nur mit ihren raketenartigen Starts vor Probleme stellen.
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Wie sieht es bei Max Verstappen aus?
Der Niederländer flüchtete in der Pause in die Eifel, feierte beim Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) den Sieg - nur um disqualifiziert zu werden. Spaß hatte Verstappen in der Grünen Hölle trotzdem: „Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Auto.“ Doch jetzt wartet die Rückkehr in seinen derzeit wenig geliebten Alltag, mit der neuen Formel 1 kann der viermalige Weltmeister mal so gar nichts anfangen. Die trüben sportlichen Aussichten für Red Bull unterstützen Verstappens derzeitige Abneigung, auch Suzuka macht wenig Hoffnung.
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Und bei McLaren?
Etwas besser sieht es bei Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri aus, hier ist zumindest der Abstand zu Ferrari nicht allzu groß. Doch das Team muss die eigenen Probleme in den Griff kriegen - das zeigte der Doppel-Ausfall noch vor Rennstart in China. „Es ist ein schwieriger Moment, das steht fest“, sagte Teamchef Andrea Stella.
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Warum ist der Grand Prix in Suzuka so wichtig?
Weil die Formel 1 nach dem Rennen eine lange Pause einlegt. Aufgrund der großen Sicherheitsbedenken durch den Iran-Krieg finden die Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) nicht statt, erst fünf Wochen nach dem Grand Prix in Japan geht es am 3. Mai in Miami weiter. In Asien ist es für die Teams deshalb nochmal wichtiger, jede Sekunde auf der Strecke optimal auszunutzen. Die völlig neuen Autos sorgen weiterhin für viele Fragezeichen. Wer schnell die passenden Antworten auf die noch offenen Frtagen findet, hat die Möglichkeit, große Sprünge nach vorne zu machen. (sid/kupo)

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