Blessin, Belgiens Trainer des Jahres 2021 und Pokalsieger mit Union Saint-Gilloise 2024, hatte sich nach dem 1:2 gegen den SC Freiburg über Schiedsrichter Florian Badstübner aufgeregt und laut DFB „dessen Unparteilichkeit infrage gestellt“. Seine Mannschaft habe „nicht gegen elf Mann gespielt, sondern gegen zwölf und das war Schiedsrichter“, hatte Blessin unter anderem bei DAZN gesagt.
„Es waren viele Kleinigkeiten. Wenn mir ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte gibt und mich dabei wirklich höhnisch anlächelt, dann finde ich das respektlos. Auch, wenn ich draußen emotional bin. Vor dem ersten Tor waren es auch drei Situationen, in denen er weiterspielen lässt. Jetzt kann man wieder sagen, schlechter Verlierer, alles gut.“
Bei der Pressekonferenz nach der Partie bereute Blessin seine Wortwahl. „Die Aussage, die ich bei DAZN getätigt habe, war nicht clever. Es ist aus der Emotion heraus passiert, das muss man mir zugestehen“, sagte er: „Hier geht es um extrem viel“. (sid/tf)

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