Alles oder nichts: Genk kämpft in Freiburg ums Weiterkommen

<p>Am Mittwoch absolvierten die Limburger im Freiburger Stadion ihr Abschlusstraining.</p>
Am Mittwoch absolvierten die Limburger im Freiburger Stadion ihr Abschlusstraining. | Foto: Photo News

Verzichten muss das Team dabei allerdings auf Zakaria El Ouahdi. Der Torschütze aus dem Hinspiel fehlt gesperrt – ein herber Rückschlag für die zuletzt formstarken Limburger.

Trainer Nicky Hayen zeigt sich dennoch zuversichtlich. „Angriff ist die beste Verteidigung, aber wir müssen im Hinterkopf behalten, dass wir einen Vorsprung von einem Tor haben“, sagte er im Vorfeld der Partie. Entscheidend sei die richtige Balance: „Wir müssen damit intelligent umgehen, ohne uns hinten einzumauern.“

<p>Nicky Hayen bei der Pressekonferenz vor dem Spiel</p>
Nicky Hayen bei der Pressekonferenz vor dem Spiel | Foto: Photo News

Ein Selbstläufer wird die Aufgabe nicht. Freiburg gilt vor heimischem Publikum als besonders stark. „Wir wissen, dass sie zu Hause besser sind als auswärts“, betont Hayen. An der Herangehensweise will er dennoch nichts ändern: „Wir haben das Hinspiel wie jedes andere Spiel angegangen – mit dem Ziel zu gewinnen und mit der richtigen Konzentration. Das wird auch diesmal nicht anders sein.“

Für Genk geht es nicht nur um das Weiterkommen, sondern auch um ein Stück Vereinsgeschichte. Mit einem Erfolg würden die Limburger an ihren bislang größten europäischen Erfolg anknüpfen: 2017 erreichte der Klub bereits das Viertelfinale des damaligen Europa-League-Vorgängers.

Sollte Genk die Hürde Freiburg nehmen, wartet im Viertelfinale entweder Celta Vigo oder Olympique Lyon. Das Hinspiel zwischen beiden Teams endete 1:1 – und weckt bei Genk Erinnerungen: 2017 war es ausgerechnet Celta Vigo, das den belgischen Klub aus dem Wettbewerb warf. (calü)

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