Wahlaussagen bis

Mit meinem Leserbrief vor einer Woche hatte ich die Regierungsparteien gefragt, sich deutlich vor der Wahl zu äußern zur eventuellen Zusammenlegung der Mandate des DG-Senators und des PDG-Präsidenten.

Wie man weiß, sind dies zwei Mandate, die ohne Problem durch eine Person ausgeübt werden könnten. Die Oppositionparteien sind bekanntlich dafür, und dies ergäbe eine nicht unerhebliche Ersparnis, ohne dass die Bevölkerung einen Nachteil erfahren würde.

Leider äußern PFF, ProDG und SP sich nicht zu dem Thema. Wohl unter dem Motto: Wegducken, bis die Wahlen vorbei sind, und dann hat man diese schönen Pöstchen, die sehr gut bezahlt sind, aber nicht viel Leistung erfordern, für eine weitere Legislatur ins Trockene gebracht.

Sollten die Regierungsparteien sich nicht äußern, dann weiß der Wähler zumindest, wo diese ihre Prioritäten legen: bei ihren gut bezahlten Mandaten und nicht beim sparsamen Umgang mit den Mitteln der Gemeinschaft.

Kommentare

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  • Herr Kessler, ihre "nicht unerhebliche Ersparnis" beträgt kaum 0,01% der Ausgaben der DG...! Das sind ihre "Prioritäten"? Zur Information: Ausgaben der DG ca. 332 Mio. ohne variable Kredite (68 Mio.); großzügig aufgerundete Ausgaben für Gemeinschaftssenator und Parlamentspräsident: 300.000 Euro. Alle diese Angaben finden Sie auf der Website des Parlaments der DG.