Wie die „Aachener Zeitung“ und „La Meuse“ berichteten, war das Beben in zahlreichen Orten der Provinz Lüttich zu spüren. Bewohner aus der Region um Jalhay, Spa sowie aus weiteren Orten der Region Verviers meldeten deutlich wahrnehmbare Vibrationen.
Auch im Eupener Land war das Beben zu spüren. In den sozialen Netzwerken berichteten zahlreiche Anwohner, dass sie durch ein dumpfes Grollen oder spürbare Erschütterungen geweckt worden seien. Einige schilderten, dass Möbel leicht gewackelt hätten oder das Haus kurzzeitig gebebt habe.
Auch aus mehreren Ortschaften rund um Verviers – darunter etwa Sart, Surister, Tiège oder Soumagne – gingen entsprechende Meldungen ein. Wie La Meuse berichtete, beschrieben einige Betroffene das Gefühl wie eine kurze Druckwelle oder ein kräftiges Rütteln im Bett.
Nach ersten Informationen wurden keine Schäden gemeldet. Ein Beben dieser Stärke wird in der Regel von der Bevölkerung wahrgenommen, verursacht jedoch normalerweise keine strukturellen Schäden.
Die Region um das Hochplateau des Hohen Venns gehört zu den seismisch aktiveren Gebieten Belgiens. Auch die Region Herve und das Vesdre-Tal liegen in einer Zone, in der immer wieder kleinere tektonische Erschütterungen registriert werden. (rt)

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