Nach der 1:2-Niederlage gegen Tabellenführer Union Saint-Gilloise veränderte Genk-Coach Nicky Hayen seine Startelf auf fünf Positionen. So erhielt der erst 19-jährige Josué Kongolo in der Innenverteidigung den Vorzug gegenüber Sadick, während auch Kapitän Heynen nach abgesessener Sperre wieder in der Anfangsformation stand.
Genk hatte das Spiel zunächst im Griff, entging bei der ersten Freiburger Offensivaktion jedoch nur knapp einem Rückstand: Nach einem perfekt getretenen Freistoß köpfte Ginter auf Genk-Keeper Lawal, der nachsetzende Manzambi drückte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Der Treffer der Gäste wurde jedoch nach einem VAR-Eingriff wegen Abseits aberkannt. Kurz darauf kamen die Limburger erneut glimpflich davon, als Smets den Ball leichtfertig an Matanovic verlor.

In der 24. Minute wurden die Genker Offensivbemühungen mit dem Führungstreffer belohnt: Nach einem Zusammenspiel mit Heynen jagte El Ouahdi den Ball aus spitzem Winkel sehenswert zum 1:0 ins Netz. Die Gastgeber schöpften Selbstvertrauen und hätten zwei Minuten später sogar auf 2:0 erhöhen können, ein Schuss von Karetsas ging knapp daneben. Freiburg zog sich in dieser Phase immer weiter zurück, dennoch musste Genk wachsam bleiben. So landete ein Schuss von Suzuki aus dem Nichts am Pfosten.
Nach der Pause hatte Genk zunächst mehr Schwierigkeiten, das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Insgesamt waren Torchancen deutlich seltener als noch im ersten Durchgang.
Am kommenden Donnerstag kann Genk im Rückspiel das Ticket für das Viertelfinale lösen, steht gegen ein heimstarkes Freiburg aber trotz des knappen Vorsprungs vor einer schweren Aufgabe. Bei einer Qualifikation würde entweder Celta de Vigo oder Olympique Lyon warten.

Am Sonntagmittag steht für Genk zunächst noch ein wichtiges Derby gegen die Überraschungsmannschaft Sint-Truiden an. Zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison hat Genk als Tabellenachter keinen Spielraum mehr für Fehler, wenn es noch die Top 6 und damit die Champions Play-offs erreichen will. (mn/belga)

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