Ein Wunder! In der Eupener Oberstadt stand tatsächlich letzte Woche eine Blitze (am Clown). Allerdings nur für wenige Tage – logistisch und verkehrstechnisch keine Meisterleistung, höchstens der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein... Ansonsten herrscht nach wie vor Schweigen angesichts eines nicht vorhandenen „Verkehrskonzepts!“ Da nun bei schönem Wetter die Innenstadt vermehrt bevölkert wird, weise ich nochmals darauf hin, was in Eupen verkehrspolitisch aufs Sträflichste versäumt wird. Die ursprünglich im Zentrum der Oberstadt aufgestellten Pflanzkübel wurden anfangs ein Stück weit in die Fahrbahn hineingestellt, um so automatisch den Verkehr auszubremsen...! Schon lange aber scheint es für die Stadtverantwortlichen eine unmögliche Herausforderung (oder zu teuer) zu sein, die Kübel vor und nach Festen aller Art umzustellen! Ergebnis: Sie stehen nun, ziemlich sinnlos, neben der Fahrbahn, und nicht die Autofahrer, TEC-Busse, Lkws und Motorräder werden zum langsamen Fahren gezwungen, sondern es sind die schwachen Verkehrsteilnehmer, die nun höllisch aufpassen müssen, um nicht angefahren zu werden! Die „20-Km-Zone“ wird dabei sowieso zur Farce, weil zum einen lächerlich schlecht und ungenügend angezeigt und zum anderen gänzlich unkontrolliert! Folge: Geschätzte 80 Prozent aller Motorisierten fahren zu schnell und mit nur 80 cm Abstand rollt der Verkehr an spielenden Kindern vorüber. Eine derart höchst fehlgeleitete „Verkehrsberuhigung“ habe ich bisher nirgendwo anders gesehen. Hört das Schweigen im Rathaus...!
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