„Sport und Bewegung sind zentrale Bausteine für Lebensqualität, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dieser Studie schaffen wir die Grundlage dafür, Ostbelgien nachhaltig fit für die Zukunft zu machen“, so Gregor Freches während des Kick-Offs der neuen Sportentwicklungsstudie am Dienstagabend.
Konkret geht es um eine Analyse von Sport und Bewegung über alle Altersgruppen hinweg – sowohl für Profis als auch für Gelegenheitssportler. Der Blick wird sowohl auf Breiten- und Leistungssport als auch auf organisierten Vereinssport und andere, selbstorganisierte Bewegungsformen – etwa das Joggen nach der Arbeit – gerichtet. Ein besonderer Fokus soll jedoch auf „dem Sportverhalten junger Menschen, der Förderung von Frauen und Mädchen im Sport sowie auf der Rolle des Sports als Integrations- und Gesundheitsfaktor“ liegen.
Auch Infrastruktur soll eine große Rolle spielen. Es soll eine Erfassung der Sportanlagen sowie Schul- und Bewegungsräume sowie eine Auswertung ihrer Auslastung erfolgen. Auf dieser Grundlage wird im Anschluss eine Bedarfs- und Entwicklungsanalyse durchgeführt – was haben wir bereits, und was benötigen wir noch? Es sollen Sportfachverbände, Sportvereine, die Gemeinden, Kinder und Jugendliche und auch die Bevölkerung im Generellen einbezogen werden.
Auch die demografische Entwicklung, Mitgliederstrukturen im Sport sowie finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen sollen unter die Lupe genommen werden. Während des Prozesses soll es einen engen Kontakt mit den neun DG-Gemeinden geben.
Am Ende der 1,5-jährigen Projektlaufzeit, die bereits vor Beginn der Vorstellung begonnen hat, steht ein umfassender Bericht, samt strategischer Handlungsempfehlungen. „Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Sport- und Infrastrukturplanung zu entwickeln“, heißt es zum Ziel der Studie. Für den gesamten Rahmen der Studie sind rund 70.000 Euro vorgesehen. (nico)

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