Auf der Olympia-Piste Olympia delle Tofane absolvierte der 34-jährige Seeger rund zwei Drittel der Strecke, ehe er das Rennen abbrechen musste. Insgesamt erreichten nur sieben der elf gestarteten Teilnehmer das Ziel.
Der Sieg ging an den Österreicher Johannes Aigner, der in 1:16,08 Minuten gewann. Platz zwei belegte der Kanadier Kalle Ericsson (+2,25 Sekunden) vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli (+2,56).
Im Para-Ski alpin treten Athleten mit Seh- oder körperlichen Beeinträchtigungen in verschiedenen Kategorien an: stehend, stehend mit Guide oder sitzend. Die Zeiten werden dabei nach einem Faktorsystem angepasst, das die unterschiedlichen Behinderungsgrade berücksichtigt.
Seeger und Mestdagh waren die ersten Athleten von Team Belgium, die bei den Spielen in Mailand-Cortina an den Start gingen. Für das belgische Duo stehen noch mehrere Rennen auf dem Programm: der Super-G am Montag, die alpine Kombination (Super-G und Slalom) am Dienstag sowie der Riesenslalom am Freitag und der Slalom am Sonntag, 15. März. In der Weltcup-Saison hatten sie im Januar mit Rang sechs im Slalom von Méribel bereits ein Topresultat erzielt.
Ebenfalls für Belgien am Start ist Jérémie Prégardien, der in der sitzenden Klasse (LW 10-2) im Riesenslalom und im Slalom antreten wird.
Bei den Frauen geht die erst 16-jährige Marte Goossen, ebenfalls in der sitzenden Kategorie (LW 12-1), im Riesenslalom am Donnerstag sowie im Slalom am Samstag, 14. März, an den Start. (belga/rt)

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