„Das Opfer ist mittlerweile jedoch außer Lebensgefahr“, erklärte der Staatsanwalt. Bei der Person handelt es sich um einen Paketboten, der am Freitagabend beruflich in Herbesthal unterwegs war, als er von dem Täter – einem Mann aus Herbesthal – auf der Limburger Straße niedergestochen wurde.
Am Tatort zeugte eine große Blutlache von dem brutalen Angriff. Unweit davon stand der Lieferwagen des Opfers, der eine Mauer gerammt hatte und dabei schwer beschädigt wurde.
Der Täter, ein Mittzwanziger aus Herbesthal, sitzt seit Freitagabend in Untersuchungshaft. Er konnte noch am Tatort von herbeigeeilten Polizeikräften festgenommen werden und wurde anschließend dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Am Dienstag soll entschieden werden, wie es für ihn weitergeht.
Der Mann war den Justizbehörden bereits vor der Messerattacke bekannt. „Er hat eine psychiatrische Vorgeschichte“, bestätigte Frédéric Renier. Inwiefern sein Geisteszustand bei der Tat eine Rolle gespielt hat, sollen nun die weiteren Ermittlungen ergeben. (mcfly)

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