„Bypass“ soll das Verkehrsaufkommen auf Wemperhardt entzerren
Kreisverkehr
Von Arno Colaris
Lesedauer: 3 min
Die ostbelgischen Grenzgänger können ein Lied davon singen: Praktisch jeden Abend bilden sich im Berufsverkehr am Grenzübergang Wemperhardt Rückstaus, weil der dortige Kreisverkehr überlastet ist. Eine Express-Abbiegespur von Weiswampach kommend Richtung Burg-Reuland könnte das Problem zumindest abmildern.
Der Kreisverkehr am Grenzübergang Wemperhardt: Durch eine Express-Abbiegespur Richtung Burg-Reuland soll der Berufsverkehr künftig flüssiger werden. Ebenso sind Verkehrssicherheitsmaßnahmen für Fußgänger geplant.
| Fotos: Allan Bastin
Wie Néckel Polfer, der Bürgermeister der Gemeinde Weiswampach und deren technischer Leiter Raymund Fux auf Nachfrage bestätigen, haben entsprechende Planungen der luxemburgischen Straßenbauverwaltung (“Ponts et chaussées“) begonnen.
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Eines der größten Probleme - und das wird hier gar nicht angesprochen - stellt doch die Durchfahrt bei Massen dar. Dort wurde ein Kreisverkehr angelegt, Parkplätze auf beiden Seiten der Straße platziert und Geschäfte beiderseitig eröffnet. So kommt es zu einem ständigen Übergang dieser viel befahrenen Straße durch Fußgänger. Der Kreisverkehr dient nur dem angesiedelten Geschäft (Klientel-Politik), während bei der Planung unbedingt eine Fußgängerunter- oder Überführung hätte mit eingeplant werden sollen. Mit dem Kreisverkehr kann ich mich nicht gut erinnern, dass einige Transportfirmen plötzlich große Probleme hatten, denn beispielsweise werden Windräder gerade über diese Trasse transportiert und plötzlich kam man nicht mehr "um den Kreisverkehr herum"; so dass kurzerhand ein eigener Bypass vor der Aral-Tankstelle angelegt werden musste. Um das gesamte Problem in den Griff zu bekommen, wäre es dringend an der Zeit, dass beide Staaten auf höchster Ebene miteinander reden und endlich mit einem schlüssigen Konzept zu Potte kommen. Alles andere ist pure Flickschusterei.
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Eines der größten Probleme - und das wird hier gar nicht angesprochen - stellt doch die Durchfahrt bei Massen dar. Dort wurde ein Kreisverkehr angelegt, Parkplätze auf beiden Seiten der Straße platziert und Geschäfte beiderseitig eröffnet. So kommt es zu einem ständigen Übergang dieser viel befahrenen Straße durch Fußgänger. Der Kreisverkehr dient nur dem angesiedelten Geschäft (Klientel-Politik), während bei der Planung unbedingt eine Fußgängerunter- oder Überführung hätte mit eingeplant werden sollen. Mit dem Kreisverkehr kann ich mich nicht gut erinnern, dass einige Transportfirmen plötzlich große Probleme hatten, denn beispielsweise werden Windräder gerade über diese Trasse transportiert und plötzlich kam man nicht mehr "um den Kreisverkehr herum"; so dass kurzerhand ein eigener Bypass vor der Aral-Tankstelle angelegt werden musste. Um das gesamte Problem in den Griff zu bekommen, wäre es dringend an der Zeit, dass beide Staaten auf höchster Ebene miteinander reden und endlich mit einem schlüssigen Konzept zu Potte kommen. Alles andere ist pure Flickschusterei.
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