Initiator und GrenzEcho-Redakteur Carsten Lübke freut sich auf die Premiere. „Es geht nicht um Bestzeiten oder Wettkampf. Das Laufen ist der Anlass – das Miteinander ist das Ziel“, sagt der 34-Jährige. Jeder, der sich zutraut, eine Stunde locker zu joggen, kann mitmachen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. „Sprich einfach aufkreuzen und mitmachen.“
Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten: Start und Ziel ist am Mittwochabend das Café Columbus im Zentrum der Weserstadt. Nach den ersten fünf Kilometern kehrt die Gruppe dorthin zurück. „Wer möchte, kann dann aufhören. Wer noch Energie hat, läuft die zweite Runde mit“, erklärt Carsten Lübke. Ein „Frontrunner“ führt die Gruppe an, ein weiterer Läufer sorgt am Ende dafür, dass niemand zurückbleibt.

Mit dem neuen Format möchte Carsten Lübke eine offene Lauf-Community etablieren – zunächst in Eupen, perspektivisch aber auch in weiteren Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Geplant ist ein Laufevent pro Monat in Ostbelgien.„In vielen Städten gehören solche Social Runs längst dazu. Warum also nicht auch hier in Ostbelgien? Wir wollen Menschen zusammenbringen, die Lust auf Bewegung und Austausch haben.“
Nach dem Lauf ist Zeit für ein Getränk und Gespräche. „Die Kilometer sind wichtig – aber die Begegnungen danach genauso“, untermauert Carsten Lübke.
Ob aus der Premiere eine feste Größe im regionalen Kalender wird, wird sich zeigen. Am Mittwochabend jedenfalls heißt es erst einmal: Laufschuhe schnüren und gemeinsam loslaufen. (mn)

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