Vor einer Woche stellte Jutta Nolte auf den Pfötchen ihrer Katze Gustavio „zwei schwarze Punkte“ fest: „Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um Zecken handelt. Also habe ich versucht, sie herauszuziehen“, erzählt sie. Nachdem ihr dies nicht gelungen sei, habe sie sich am Dienstag dazu entschlossen, die vermeintlichen Zecken vom Tierarzt entfernen zu lassen. Allerdings stellte dieser fest, dass es sich entgegen der Vermutung der Tierhalterin nicht etwa um kleine Biester, sondern um Kugeln einer Schrotflinte handelt. Der Tierarzt hat die Wunden versorgt. Trotzdem hat Jutta Nolte nun Angst um das Leben ihrer Katze: „Ich bin schockiert“, sagt sie. „Ich traue mich gar nicht mehr, meine Katze nach draußen zu lassen.“
Von einem ähnlichen Fall hat sie bislang nicht gehört. Ob gezielt auf die Katze geschossen wurde, oder ob es sich um Querschläger handelt, die das Tier unbeabsichtigt getroffen haben, ist unklar. Auf jeden Fall möchte Jutta Nolte den Vorfall der Polizei melden. (red)

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