Das gaben die Gewerkschaften am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Belga bekannt. Der seit Montag von einem gemeinsamen Gewerkschaftsbündnis geführte Streik wird auf dem Streckennetz der TEC im Raum Lüttich-Verviers mindestens bis Donnerstag, 5. Februar, andauern.
„Wir fordern die Direktion auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, doch es herrscht völlige Funkstille. Es gibt keinerlei Kontakt mehr – trotz eines Besuchs beim zuständigen wallonischen Minister“, erklärte der regionale CGSP-Sekretär Fabian Quintens am Freitag.
Das gemeinsame Gewerkschaftsbündnis wendet sich gegen die Sparmaßnahmen, die die wallonische Regierung im Rahmen der Überarbeitung des öffentlichen Dienstleistungsvertrags vom wallonischen Verkehrsbetrieb OTW, der die TEC untersteht, verlangt. Die Gewerkschaften prangern an, dass diese Einsparungen auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen würden. „Wir werden die Bewegung fortsetzen, solange die Direktion sich weigert, den Dialog wieder aufzunehmen“, so der Gewerkschaftsvertreter. Von der Arbeitsniederlegung sind auch die Fahrgäste in Ostbelgien betroffen. (mcfly)

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