Eupener klickt auf Fake-Link und verliert Zugriff auf Bankkonto

<p>Anlagebetrug in Eupen: Senior fällt auf fiese Masche herein.</p>
Anlagebetrug in Eupen: Senior fällt auf fiese Masche herein. | Foto: picture alliance/dpa

Ausgangspunkt war laut dem Betroffenen ein Artikel in den „Google Nachrichten“, der angeblich lukrative Investitionen bewarb. Der beigefügte Link leitete ihn auf eine scheinbar seriöse Plattform weiter, wo er – in gutem Glauben – persönliche Daten eingab. Kurz darauf meldeten sich vermeintliche Finanzberater telefonisch bei ihm und gaben an, für ein Unternehmen namens „FTMX Global“ zu arbeiten. Sie erklärten, dass bereits ein Konto auf der Plattform „Monocomo“ in seinem Namen eröffnet worden sei und überredeten ihn, die Fernzugriffs-App „Anydesk“ zu installieren.

In den darauffolgenden Tagen erhielt das Opfer wiederholt Anrufe, teils von englischen Nummern, sowie Links mit der Aufforderung, Geld zu investieren. Als der Mann später seine angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, baten ihn die Betrüger, eine Bestätigung über die App „ItsMe“ vorzunehmen – dabei gewährte er ihnen unwissentlich Zugriff auf sein Bankkonto.

Als ihm dann mitgeteilt wurde, er solle sein Konto bis zum folgenden Montag nicht einsehen, wurde der Eupener misstrauisch. Ein Blick ins Onlinebanking bestätigte seine Sorge: Er hatte den Zugriff auf seine Konten sowie auf seine „ItsMe“-App verloren. Die Polizei sperrte gemeinsam mit dem Opfer sofort alle Konten und unterstützte ihn bei der Kontaktaufnahme mit den betroffenen Banken.

Die Ermittlungen laufen. (red/calü)

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