Belgischer Film „Dust“ im Wettbewerb der Berlinale 2026

<p>Regisseurin Anke Blondé</p>
Regisseurin Anke Blondé | Foto: belga

Zuletzt war 1981 ein flämischer Film im Wettbewerb um den Goldenen Bären vertreten: „Vendredi“ von Hugo Claus.

„Dust“ wurde von Anke Blondé inszeniert, die unter anderem durch die Filme „Juliet“ und „The Best of Dorien B.“ bekannt ist. Das Drehbuch stammt von Angelo Tijssens, der auch an den Filmen „Girl“, „Julian“ und „Close“ beteiligt war. Für die Kamera zeichnete Frank van den Eeden verantwortlich, der bereits bei „Girl“ und „Close“ mitwirkte.

Der Thriller spielt Ende der 1990er-Jahre auf dem Höhepunkt der belgischen Technologieblase. Zwei visionäre Unternehmer, verkörpert von Arieh Worthalter und Jan Hammenecker, sehen ihr Imperium zusammenbrechen, als ihre Betrügereien auffliegen. Ihr letzter Tag in Freiheit wird zu einem verzweifelten Wettlauf um Wiedergutmachung gegenüber Investoren, Familie und ihrem Umfeld – und zu einer Auseinandersetzung mit dem, was im Leben wirklich zählt. Weitere Rollen übernehmen Anthony Welsh, Fania Sorel, Thibaud Dooms, Janne Desmet und Aldona Jankowska.

In Belgien kommt „Dust“ am 25. Februar, unmittelbar nach der Berlinale, über Kinepolis Film Distribution in die Kinos.

Bei der 76. Berlinale ist zudem das Spielfilmdebüt „Forêt ivre“ der belgischen Regisseurin Manon Coubia im Wettbewerb der Sektion „Perspectives“ vertreten. Die 2025 eingeführte Sektion ist Erstlingswerken vorbehalten. Der von The Blue Raincoat produzierte Film erzählt die Geschichte von drei Frauen, die sich bei der Betreuung einer Berghütte in den Nordalpen abwechseln.

Auch der Dokumentarfilm „L’autre côté du soleil“ von Tawfik Sabouni wird in Berlin gezeigt – er läuft in der Sektion „Panorama“, wie Wallonie-Bruxelles Images mitteilte.

Bereits Anfang des Monats hatte der Flämische Audiovisuelle Fonds (VAF) angekündigt, dass der belgische Film „Heysel 85“ der Regisseurin Teodora Ana Mihai für die Sektion „Special Gala Screening“ ausgewählt wurde. (belga/rt)

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