Im Zuge der geplanten Umstrukturierung könnte es zu einem kollektiven Entlassungsverfahren nach der sogenannten Renault-Prozedur kommen. Konkret wären bis zu 48 von 74 Beschäftigten in der Geschäftseinheit sowie drei weitere von 13 Mitarbeitern außerhalb dieser Einheit betroffen – insgesamt also bis zu 51 Arbeitsplätze.
In einer Mitteilung verweist das Unternehmen auf eine zunehmende regulatorische und wirtschaftliche Belastung. Dazu zählten unter anderem Verbote bestimmter nikotinhaltiger Produkte, das Wachstum des illegalen Marktes sowie deutliche Erhöhungen der Verbrauchssteuern. Diese Entwicklungen hätten den Rückgang des Marktes beschleunigt und die Geschäftsergebnisse von BAT spürbar beeinträchtigt.
Mit der angekündigten Neuausrichtung will BAT nach eigenen Angaben seine kommerziellen Grundlagen stärken, das Produktportfolio vereinfachen, die Vertriebswege effizienter gestalten und die betriebliche Effizienz steigern. Wie die Umstrukturierung im Detail aussehen soll und welche Standorte konkret betroffen sind, wurde zunächst nicht mitgeteilt. In den kommenden Wochen sollen Gespräche mit den Sozialpartnern folgen. (belga/calü)

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