Insgesamt beliefen sich die Einnahmen landesweit auf 1,060 Milliarden Euro – ein erneuter Anstieg gegenüber 2024, als noch 1,016 Milliarden Euro verbucht worden waren. Die Zahlen zeigen deutlich, wie stark der Schwerverkehr weiterhin zum öffentlichen Haushalt beiträgt.
Regional betrachtet entfiel der größte Anteil auf Flandern, wo die Maut 691,8 Millionen Euro einbrachte. In der Wallonie wurden 357,4 Millionen Euro eingenommen, während in der Region Brüssel-Hauptstadt zusätzliche 10,8 Millionen Euro zusammenkamen.
Die kilometerabhängige Abgabe gilt für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen. Berechnet wird sie mithilfe sogenannter On-Board-Units (OBU) – elektronischer Geräte, die verpflichtend in den betroffenen Fahrzeugen installiert sind. Sie erfassen automatisch die gefahrenen Kilometer und ermöglichen so eine genaue Abrechnung der Maut, unabhängig davon, ob die Fahrzeuge in Belgien oder im Ausland zugelassen sind. (belga/calü)

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