Unter den heute verlegten Patienten befindet sich eine Person mit belgisch-schweizerischer Doppelstaatsbürgerschaft. „Damit sind nun drei Belgier unter den Opfern zu zählen, darunter eine weiterhin vermisste Person“, erklärte der Minister. Man stehe in engem Kontakt mit den Schweizer Behörden und sei „in Gedanken bei den Familien der Opfer dieses Dramas“.
Die Bar „Constellation“ im Wintersportort Crans-Montana war in der Silvesternacht vollständig ausgebrannt. 40 Menschen kamen ums Leben, 119 wurden verletzt. Insgesamt sollen rund 50 Schwerverletzte bis Sonntagabend in Spezialkliniken außerhalb der Schweiz verlegt werden.
Die Walliser Kantonspolizei teilte am Freitag mit, dass 113 der 119 Verletzten – darunter Schweizer, Franzosen, Italiener, Serben und ein Belgier – inzwischen zweifelsfrei identifiziert wurden.
Zur Identität der 40 Todesopfer gibt es bislang keine Angaben. Für die Vermissten wurden jedoch sogenannte ante-mortem-Akte eröffnet – in Zusammenarbeit mit mehreren Ländern, darunter Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, die Philippinen, Rumänien, Serbien und die Türkei. (belga/rt)

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