Silvesternacht: Brüsseler Polizeidienste ziehen Bilanz

<p>Das Feuerwerk am Brüsseler Atomium</p>
Das Feuerwerk am Brüsseler Atomium | Foto: belga

Das teilte die Polizei der Zone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles am Donnerstagmorgen mit. Die Behörden ziehen Bilanz zum Jahreswechsel: arbeitsreich, aber insgesamt unter Kontrolle – im Rahmen des normalen Dienstes und der Neujahrsfeierlichkeiten.

Das Feuerwerk am Brüsseler Atomium

Die Nacht war an mehreren Orten der Hauptstadt von großem Andrang geprägt. Rund 60.000 Menschen begaben sich zum Atomium, um das Feuerwerk zu verfolgen, während etwa 30.000 Teilnehmer am Festival FCKNYE teilnahmen, das in der Brussels Expo organisiert wurde.

<p>Das Urban- und Electronic-Music-Festival FCKNYE in der Brussels Expo zum Jahreswechsel</p>
Das Urban- und Electronic-Music-Festival FCKNYE in der Brussels Expo zum Jahreswechsel | Foto: belga

Die Feierlichkeiten verliefen nicht ohne Zwischenfälle. Polizisten, Rettungsdienste und Mitarbeiter der STIB wurden mehrfach Ziel von Feuerwerksbeschuss. Mehrere Straßenbahnen, Busse und Elemente des Stadtmobiliars wurden beschädigt. Die Polizei berichtet zudem von Molotowcocktails und pyrotechnischen Vorrichtungen, die an verschiedenen Orten entdeckt wurden. Zwischen 18 und 6 Uhr wurden in der gesamten Region 70 administrative Festnahmen vorgenommen. Die Staatsanwaltschaft wird zu einem späteren Zeitpunkt über die strafrechtlich relevanten Sachverhalte informieren. Zwei Polizisten der Zone Brüssel-Midi wurden bei einer eskalierten Verkehrskontrolle verletzt, ein Beamter der Zone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles wurde durch Feuerwerksbeschuss verletzt. Die Brüsseler Feuerwehr rückte hauptsächlich wegen Bränden im Freien und Fahrzeugbränden aus, die häufig mit dem Einsatz von Feuerwerkskörpern in Zusammenhang standen. Einige kleinere Wohnungsbrände konnten ohne Verletzte unter Kontrolle gebracht werden. Ein Sanitäter wurde hingegen bei einem Einsatz angegriffen und ins Krankenhaus gebracht. Safe.brussels teilte mit, dass sämtliche Einsätze zum Jahresende einer eingehenden Analyse durch sein Observatorium unterzogen werden. Die Ergebnisse werden bis März 2026 erwartet. (belga/sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment