Das Feuer wurde gegen 1 Uhr morgens im Industriegebiet Zwaarveld entdeckt. Die örtliche Feuerwehr erhielt Unterstützung von drei benachbarten Zonen, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Mit Bulldozern und Kränen wurde der Abfallberg auseinandergezogen, um die Brandbekämpfung zu erleichtern. Wegen des starken Windes wurden die Anwohner per SMS aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Verletzt wurde niemand. Zur möglichen Toxizität der Rauchgase liegen jedoch noch keine Ergebnisse vor. Man habe die Information erhalten, dass grundsätzlich alles in Ordnung sein müsste, dies müsse jedoch von den zuständigen Diensten noch genauer untersucht werden, erklärte Hammes Bürgermeisterin Lotte Peeters.
Es ist bereits der zweite Brand in derselben Anlage in diesem Jahr: Schon im März hatte es dort ein Feuer gegeben. Damals waren zusätzliche Auflagen verhängt worden, etwa die Installation von Sprinkleranlagen. Ob diese Maßnahmen dieses Mal korrekt funktioniert haben, müsse eine Untersuchung klären, so die Bürgermeisterin.
Peeters kündigte eine Besprechung zwischen Gemeinde, Rettungsdiensten und dem zuständigen Krisenkoordinator an, um künftige Vorfälle zu vermeiden. Die Kosten des Einsatzes werden dem Unternehmen in Rechnung gestellt.
Der Brand ereignete sich zwei Tage nach einem ähnlichen Feuer in der Elektronikrecyclinganlage Recydel in Wandre (Lüttich). (belga/rt)

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