Landesweit wurden demnach zwischen Januar und September 27.662 Unfälle mit Personenschaden registriert. Der Anstieg zeigt sich in allen Regionen: Brüssel verzeichnet ein Plus von 7 Prozent, die Wallonie von 6 Prozent und Flandern von 5 Prozent.
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei elektrisch betriebenen Zweirädern. Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern stieg um 43 Prozent. Insgesamt wurden 1.849 Unfälle mit diesen Fahrzeugen gezählt – das entspricht fast sieben pro Tag. Auch E-Bikes sind immer häufiger in Unfälle verwickelt: Mit 3.138 registrierten Unfällen liegt der Zuwachs hier bei 20 Prozent.
Ein weiterer Negativrekord betrifft Mofas: Mit 2.794 Unfällen erreichte diese Kategorie den höchsten Stand seit zehn Jahren. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 11 Prozent.
Angesichts dieser Zahlen unterstreicht VIAS die Bedeutung des individuellen Schutzes für Nutzer von Zweirädern. Die Organisation spricht sich ausdrücklich für eine Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer aus. Zudem fordert sie die Polizei auf, die Kontrollen zu verstärken, insbesondere bei Fahrzeugen, die manipuliert wurden und überhöhte Geschwindigkeiten erreichen können. „Es ist wichtig, dass die Polizei schnell über das geeignete Material verfügt, um die Geschwindigkeit aller getunten Zweiräder rasch und präzise messen zu können“, betont VIAS abschließend. (belga/calü)

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