Erst vor rund zwei Monaten hatte Fellaini in einem seltenen Interview über sein neues Leben in Dubai gesprochen. Doch ganz losgelassen hat ihn der belgische Fußball offenbar nicht. Während seines vorübergehenden Aufenthalts in Belgien wird der ehemalige Rote Teufel den Trainerstab der „Zebras“ unterstützen. Fellaini soll regelmäßig unter der Woche sowie bei den Spielen anwesend sein und dabei seine Erfahrung, seinen Kampfgeist und seine Fachkenntnisse einbringen.
Der Klub aus dem Hennegau erhofft sich davon spürbare Impulse für die Mannschaft. Fellaini soll den Spielern seine Kenntnisse des internationalen Spitzenfußballs und die Anforderungen auf höchstem Niveau vermitteln. Zudem will er helfen, eine ausgeprägte Leistungs- und Profimentalität im Alltag zu fördern.
Sporting Charleroi befindet sich derzeit in einer Übergangsphase. Trainer Rik De Mil wechselte in der vergangenen Woche zu AA Gent, seine Aufgaben werden vorübergehend von Hans Cornelis, dem eingentlichen „T2“, übernommen.
Fellaini hatte im Februar 2023 seine aktive Karriere beendet, nachdem er fünf Jahre in China gespielt hatte. Der frühere Mittelfeldspieler begann seine Profikarriere bei Standard Lüttich, nachdem er in der Jugend unter anderem für Charleroi aufgelaufen war. Es folgte ein millionenschwerer Wechsel zum FC Everton, später spielte er auch für Manchester United, bevor er den Schritt nach China wagte.
Für die Roten Teufel absolvierte Fellaini insgesamt 87 Länderspiele. Sein letztes bestritt er im WM-Halbfinale 2018 in Russland gegen Frankreich (0:1) – zugleich das Ende einer langen internationalen Laufbahn. (belga/calü)

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