In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Los Angeles die alljährlichen „Game Awards“ – die bedeutendsten Preise in der Videospiel-Branche – verliehen. Im Vorfeld hatte eine Statue inmitten der kalifornischen Mojave-Wüste für Spekulationen bei Spielern und Branchen-Insidern weltweit gesorgt.

Nun gibt es Gewissheit: Es handelte sich bei dem Konstrukt um einen Hinweis auf die Enthüllung eines neuen Teils der „Divinity“-Videospielreihe aus dem belgischen Hause Larian Studios. Das bekannteste Spiel des Entwicklerstudios mit Sitz in Gent ist sicherlich „Baldur’s Gate 3“. Das Rollenspielaus dem Jahr 2023 gewann zahlreiche Preise – darunter auch „Spiel des Jahres“ bei den Game Awards – und wird bei vielen Spielern und Kritikern als eines der besten Computerspiele aller Zeiten gehandelt. Auch 2025 konnte sich das Spiel erneut einen Preis bei der Verleihung sichern: Zum dritten Mal in Folge erhielt es den Preis für den „besten Community-Support“. Dieses Jahr konnte sich das Rollenspiel „Clair Obscur: Expedition 33“ vom dem französischen Studio Sandfall Interactive den Titel „Spiel des Jahres“ sichern – und noch vier weitere Preise.
Der neue Teil der „Divinity“-Reihe, den das Studio als sein „bislang größtes Spiel“ bezeichnet, wurde im Rahmen der Preisverleihung mit einem äußerst brutalen Trailer vorgestellt. „Erschaffen vom Team, das euch Baldur’s Gate 3 gebracht hat. Larian entfesselt seine Ambitionen, um euch ein RPG mit mehr Umfang und Tiefe als jemals zuvor zu bringen“, heißt es in der Enthüllung. Details und Erscheinungszeitraum wurden nicht bekanntgegeben. (nc)

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