Health Impact Coalition: Belgische NGOs bündeln Kräfte für weltweiten Zugang zu Gesundheit

<p>Die neue Health Impact Coalition will weltweit den Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung verbessern.</p>
Die neue Health Impact Coalition will weltweit den Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung verbessern. | Illustrationsbild: picture alliance/dpa

„Die Idee dieser Koalition entstand Anfang 2024“, erklärt Pascale Barnich, Generaldirektorin von Action Damien und Sprecherin der Initiative. „Sie orientiert sich an den Bedürfnissen.“ Politische, wirtschaftliche, klimatische und gesundheitliche Krisen hätten massive Auswirkungen, während gleichzeitig die Mittel für internationale Zusammenarbeit um 25 Prozent sinken – wie jüngst im föderalen Haushaltsabkommen angekündigt, betonen die acht NGOs.

Die Partnerorganisationen sind überzeugt, dass ihre Arbeit durch bessere Koordination, gezieltere Maßnahmen und eine stärkere Bündelung der Ressourcen mehr Wirkung erzielen kann.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben weltweit 4,5 Milliarden Menschen weiterhin keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten, während zwei Milliarden Menschen durch Gesundheitskosten in finanzielle Not geraten.

Gesundheitssysteme stehen unter wachsendem Druck: durch Epidemien, den Klimawandel, Konflikte, politische Instabilität und die zunehmende antimikrobielle Resistenz, erinnert die Koalition.

„Belgien verfügt über international anerkannte Expertise beim Ausbau des Zugangs zu Gesundheitsversorgung“, betont Felipe Sere, Koordinator der Initiative. Pascale Barnich ergänzt: „Es geht darum, einen umfassenden, ganzheitlichen Zugang zu medizinischer Versorgung zu schaffen.“ So könnten beispielsweise augenärztliche Leistungen angeboten werden, ohne andere gesundheitliche Bedürfnisse auszuklammern. „Wir wollen Synergien vor Ort schaffen.“ (belga/rt)

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