Rebirth will die Kontrolle über Cowboy übernehmen, das in finanziell schwerem Fahrwasser steckt. Der Deal ist mit einer tiefgreifenden finanziellen Restrukturierung verbunden, die bereits von den großen institutionellen Investoren abgesegnet wurde. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, die an die über die Plattform Crowdcube beteiligten Anleger verschickt wurden und deren Zustimmung noch erforderlich ist, sollen sämtliche bestehenden Aktien in neue, stimmrechtslose Anteile mit einem Nennwert von 0,0001 Euro umgewandelt werden.
Nach Abschluss der Transaktion würden die aktuellen Anteilseigner, einschließlich der Gründer, gemeinsam weniger als 5 Prozent des Kapitals halten. Für die über Crowdfunding eingestiegenen Investoren bliebe sogar nur ein Anteil von rund 0,45 Prozent – obwohl sie über fünf Finanzierungsrunden hinweg insgesamt 10,6 Millionen Euro eingebracht haben. (belga/rt)

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