Der Alarm ging kurz vor 9 Uhr ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits dichte Rauchschwaden und offene Flammen sichtbar. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden umgehend evakuiert und vorübergehend in einem anderen Teil des Zentrums untergebracht. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung kamen insgesamt elf Personen zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus.
Gegen 12.20 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand vollständig unter Kontrolle. Die Flämische Rotkreuzorganisation übernahm gemeinsam mit der Stadt Ypern die Betreuung der rund 80 betroffenen Bewohner. Das Gebäude selbst wurde durch das Feuer völlig zerstört.
Nach Angaben eines Gefahrstoffexperten wurde keine Asbestfreisetzung festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Westflandern hat einen Brandermittler eingesetzt, um die Ursache des Feuers zu klären. (belga/rt)

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