Die Regierung wie auch viele Bürger hatten befürchtet, dass eine solche Abgabe zu einer Abwanderung von Vermögenden und damit zu sinkenden Steuereinnahmen führen könnte. Betroffen wären schätzungsweise rund 2.500 Personen gewesen – etwa 0,03 Prozent der Bevölkerung. Die Ablehnung fiel in allen Kantonen deutlich aus, insbesondere in der Deutschschweiz.
Mit den erwarteten Steuereinnahmen sollten Klimaschutzmaßnahmen finanziert werden. Das Projekt scheiterte jedoch klar an der Urne.
Ebenfalls verworfen wurde eine Vorlage für einen obligatorischen Bürgerdienst für alle Jugendlichen. Rund 84 Prozent stimmten dagegen. (belga/ag)

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