Am 21. November führte die Polizeizone Weser-Göhl in Zusammenarbeit mit dem belgischen Zoll, der Autobahnpolizei von Battice (WPR), der Straßenkontrolleinheit der Wallonischen Region (UCR) sowie der Autosécurité eine umfangreiche Kontrolle von Schwertransporten auf dem Autobahnrastplatz in Lichtenbusch durch. Zwischen 8.30 Uhr und 14.15 Uhr wurden insgesamt 36 Lastwagen überprüft. Dabei stellten die 12 Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest:
Neun Fahrer hielten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Sechs Fahrzeuge wiesen technische Mängel auf, darunter eine Überladung und Unregelmäßigkeiten bei einem Sondertransport. In einem Fall war der Fahrtenschreiber nicht korrekt ausgefüllt, in einem weiteren entsprach der Lieferschein nicht der transportierten Ware.
Ebenfalls am 21. November meldete eine junge Frau aus Eupen Einbrüche in zwei Lieferwagen, die auf dem Cityparkplatz an der Vervierser Straße abgestellt waren. Die Scheiben der Beifahrertüren wurden eingeschlagen und das Innere durchsucht.
In Rabotrath (Lontzen) drangen am selben Tag zwischen 17 und 21.15 Uhr unbekannte Täter über die Rückseite in ein Wohnhaus ein. Der Bewohner – ein älterer Mann – bemerkte den Einbruch nicht, da er mit Kopfhörern fernsehschauend im Haus war. Türen und Räume wurden durchsucht, Hinweise auf gestohlenes Gut gibt es bislang nicht. Die Spurensicherung war vor Ort.
Am 22. November verzeichnete die Polizei drei weitere Einbruchsversuche in Eupen. Eine Einzelhändlerin stellte am Morgen Hebelspuren an den Eingangstüren ihres Geschäfts sowie an der Zugangstür zu den darüberliegenden Wohnungen fest. Kurz darauf meldete ein Anwohner des Birkenwegs verdächtige Geräusche an seiner Haustür gegen 5.30 Uhr. Die Täter hatten offenbar auch die Rückseite des Hauses überprüft; lediglich an der Eingangstür wurden Spuren festgestellt. Ein dritter Fall wurde wenig später entlang der Herbesthaler Straße gemeldet: Dort gelangten Einbrecher über die Terrassentür ins Haus und durchsuchten mehrere Räume. Das Gebäude war zum Tatzeitpunkt unbewohnt, Hinweise auf Diebesgut liegen nicht vor.
Die Polizei prüft derzeit mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten. An allen Orten wurden Spuren gesichert. (red/rt)


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